Operation Djihad – 6. August 1996

Der 6. August 1996 spielt in der tschetschenischen Geschichte eine sehr große Rolle. An diesem Tag begann nämlich die Operation mit dem Codenamen „Djihad“, in der die Hauptstadt Grosny wiedererobert wurde und welche zu einem Friedensvertrag führte. Eines der bekanntesten Fotos aus dieser Zeit, welches durch die ganzen Medien ging, ist das folgende Bild eines tschetschenischen Kämpfers in Grosny.

 

Der Probedurchlauf

Für die anstehende Operation gab es einiges an Vorboten, unter ihnen der Angriff im März des selben Jahres; ein Probedurchlauf für die tschetschenischen Kämpfer. Sie drangen am 6. März in Grosny aus verschiedenen Richtungen ein, Teilbezirke waren eine Zeit lang vollständig unter der Kontrolle der Tschetschenen und viele strategische Objekte wurden auch zeitweise Besetzt. Nach drei Tagen verlustreicher Kämpfe für die russischen Besatzer, verließen die Tschetschenen Grosny und nahmen Waffen sowie mehrere Panzer als Trophäen mit sich. In dem Angriff wurden 70-300* Besatzer getötet und 259 verletzt. Tschetschenische Kämpfer hatten nur wenige Verluste zu beklagen. Dank dieser Operation wurden viele Daten für die anstehende August-Operation gesammelt, der Probedurchlauf erwies sich als äußerst erfolgreich. Im August des selben Jahres stellte sich schnell heraus, wer welche Schlüsse aus dem Angriff im März gezogen hat.

 

Rückeroberung von Grosny

Um 5 Uhr in der Früh an dem Dienstag des sechsten Augusts begann der Einmarsch tschetschenischer Kämpfer in Grosny. Sie nutzten die Straßen, Wege und Pfade, die nicht unter russischer Kontrolle waren. Als einheimische kannten sich die Kämpfer deutlich besser im Land und in der Stadt aus als die russischen Truppen mit ihren veralteten Stadtkarten. Weiterlesen

Ich habe fertig (Update 6. August 2017)

Gibt es wohl einen besseren Tag als den 6. August einen Rivaval hinzulegen? Ich denke nicht. So, nun geht es für das Blog weiter, nach über einem Jahr Pause. Langsam, Schritt für Schritt. Mit anderer Intension und evtl. mehr Ideen.

Alte Nachricht:
Viele Beiträge wurden unwiderruflich gelöscht, ins Nirwana von Einsen und Nullen geschickt. This is it.

OpenKavkaz – Ein einzigartiger Fotoprojekt

Heute möchte ich das schöne Projekt „Open Kavkaz“ vorstellen und paar Bildern posten. OpenKavkaz soll laut eigenen Angaben unabhängiges und unkommerzielles Fotoprojekt sein welches den Kaukasus erkundet, dessen einzigartige Natur sowie nationale Kulturen und Sitten. In einer Reihe von Artikeln mit Fotos, Videos und virtuellen 3D-Panoramen wird und soll in den nächsten Jahren der schöne Nordkaukasus, Südspitze Russlands, vorgestellt werden. Nicht nur die allen bekannten, sondern auch einzigartige, schwer zugängliche und unerforschte Sehenswürdigkeiten sollen dem breitem Publikum vorgestellt werden.

Ein neuartiges Projekt im russischsprachigen Internetraum. Diese Arbeit verdient seine Achtung. Leider ist die Seite zurzeit nur in der russischen Sprache, bei den 3D-Panoramen können aber die Bildbeschreibungen ins englisch umgestellt werden. Sicherlich wird in der Zukunft auch die komplette Internetseite mindestens im englisch vorhanden sein.

Vielleicht überwinde ich mich und poste aaaaab und an Beiträge von OpenKavkaz übersetzt.

Aus Tschetschenien gibt es bisher nur zwei Orte bebildert, Kesenoiam (See) und Testarhoy (ein Turmdorf). Ansonsten gibt es aus Inguschetien, wo viele der Burgen und Sehenswürdigkeiten noch erhalten geblieben sind, sehr viele Bilderreihen und 3D-Panoramen. Das Projekt ist neu und hat viel Potenzial. Ihr könnten nun dem beim Wachsen zusehen 😉

Hier paar schöne Bilder des Kesenoiam und eine Beschreibung aus Wikipedia:
Der Kesenoiam (tschetschenisch Къоьвзанан Іам) ist ein alpiner See in Tschetschenien und Dagestan (Russland), der auf 1.870 Metern Höhe liegt und eine Fläche von 2,4 Quadratkilometern einnimmt. Die maximale Tiefe beträgt 74 Meter. Der See friert im Winter zu und hat im Sommer eine Wassertemperatur von etwa 5 °C unter 20 Meter Wassertiefe, darüber 5 bis 18 °C. Er ist das ganze Jahr über gut mit Sauerstoff versorgt und relativplanktonarm. Im Kesenoiam lebt eine endemische Forellenart, Salmo ezenami. Diese war bis zur Einführung von zweiKarpfenfischen die einzige Fischart des Sees und gilt heute als vom Aussterben bedroht.

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