Das Kopftuch soll an Schulen verboten werden: Wir sagen Nein!

Mit allen Besuchern dieses Blogs, egal welches Konfession und Nationalität, möchte ich den nachfolgenden Text und Link teilen und bitten diese Petition zu unterstützen. Es geht um die Rechte einer Minderheit, in diesem Fall Muslime in Deutschland, deren Religionsausübung man einschränken möchte trotzt des Grundgesetzes und der Religionsfreiheit. Wenn wir in Deutschland heute nicht dafür eintreten, dass die Gesetze im Grundgesetzt eingehalten werden, so verlieren wir als Gesellschaft und treten unsere Rechte irgendwelchen Politikern ab, die für Populismus heute Kopftuch verbieten wollen, morgen Bau von Moscheen und irgendwann sollen wir einen gelben Halbmond auf der Kleidung tragen, damit sie uns auf der Straße auch erkennen können. Es ist eine schleichende Entwicklung. Zuerst greift man indirekt an, mit Scheinargumenten und dann lebt man den Hass offen aus. Dass es nicht unmöglich ist, wissen wir aus der Geschichte. Es leben unter uns immer noch Zeitzeugen dieser Epoche, die einen waren Wächter und Teil des Apparats der die Minderheit verfolgte, die anderen haben als verfolgte und gejagte diesen Grauen überlebt. So abwegig ist diese Entwicklung und Befürchtung also nicht.

Das Kopftuch soll an Schulen verboten werden: Wir sagen Nein!

Der nordrhein-westfälische Integrationsminister Stamp fordert aktuell ein Kopftuchverbot für Musliminnen unter 14 Jahren an den Schulen. Er behauptet, dass religionsunmündige Kinder nicht dazu gedrängt werden dürften, ein Kopftuch zu tragen. Den Auftakt für die Verbots-Atmosphäre machte NRW-Integrationsstaatssekretärin Serap Güler mit ihrer Aussage: „Einem jungen Mädchen ein Kopftuch überzustülpen, ist pure Perversion. Das sexualisiert das Kind.“.

*Das von Güler vorgeschobene Scheinargument, es ginge ihr angeblich ums Kindeswohl, ist nicht haltbar, da ein Kopftuchverbot genau das Gegenteil bewirkt: Es ist ein Eingriff in die Persönlichkeitsbildung junger muslimischer Frauen und bringt diese in einen Konflikt mit ihren persönlichen Überzeugungen sowie der erzieherischen Wertevermittlung der Eltern. Damit erzeugen die Politiker innere Konflikte bei unseren Kindern, welche unweigerlich zu einem Identitätsdilemma führen.

Es geht den Verantwortlichen also nicht um irgendwelches Kindeswohl, sondern darum, die populistische Anti-Islam-Stimmung in der Gesellschaft zu bedienen!

Deshalb rufen wir die islamische Gemeinschaft Deutschlands und alle Nichtmuslimischen Bürger der Bundesrepublik Deutschland auf, ihre Stimme gegen das drohende Kopftuchverbot zu erheben. Mit dieser Unterschriftensammlung soll erreicht werden, dass die politischen Entscheidungsträger den deutlichen Unmut der islamischen Gemeinschaft Deutschlands und aller Verfechter der freien Religionsausübung deutlich wahrnehmen.

Begründung:

Ein Kopftuchverbot für Musliminnen unter 14 Jahren an den Schulen Deutschlands, stellt zweifelsohne ein illegitimes Eingreifen in das religiöse Selbstverständnis der Muslime dar. Denn nach dem islamischen Recht – in dieser Meinung herrscht absoluter Konsens unter allen Muslimen weltweit – beginnt das islamische Rechenschaftsalter bei Frauen mit Eintreten ihrer Pubertät (Menstruation).

Selbstbestimmung geht vor Fremdbestimmung; das Recht, über das eigene religiöse Verhalten zu bestimmen, muss Vorrang haben vor dem Wunsche, das religiöse Verhalten anderer Menschen zu bestimmen.

Diese Petition ist uns wichtig, weil die Muslime mit einem Kopftuchverbot in ihrer freien Religionsausübung fundamental eingeschränkt werden. Des Weiteren kann die Durchsetzung dieses Verbotes als Grundlage fungieren, um weitere Verbote und Restriktionen gegenüber den Muslimen in Deutschland auszusprechen.

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Hierlang geht es direkt zur Petition!

Nicht ohne mein Kopftuch

As Salamu Aleykum unsere verehrten Geschwister,

wir planen einen TwitterStorm für den Sonntag um 20:30 Uhr. Zu dieser Uhrzeit werden wir alle so viele Tweets wie möglich mit dem Hashtag #NichtohnemeinKopftuch auf Twitter von so vielen Accounts wie möglich veröffentlichen und in shaa Allah kommen wir in die Trends und erhalten dadurch eine größere Aufmerksamkeit für unsere Sicht auf diese Ungerechtigkeiten.
Nehmt dieses Bild als Profilbild für Facebook und WhatsApp und verbreitet es überall. Es reicht nicht, es nur selbst zu benutzen oder einen Tweet am Sonntag Abend abzusenden. Animiert andere dazu, auch mitzumachen. Beteiligt euch ebenfalls an die Petition, die einige Geschwister ebenfalls auf den Weg gebracht haben und an allen anderen Aktionen. Nur gemeinsam sind wir stark.

Die Generation Islam – zu der wir alle gehören – hat lange genug zugeschaut. Wir lassen uns unsere Identität unter keinen Umständen rauben. Daher läuten wir jetzt das Wochenende der Empörung ein. Wir empören uns darüber, dass man unsere Lebensweise kriminalisiert und dämonisiert. Wir empören uns darüber, dass man uns diskriminiert und als Feindbild karikiert. Wir empören uns über die doppelten Standards, die Grundlage dafür sind, zu versuchen uns mit Kampagnen und Hetze von unserer Identität loszulösen.

Doch wir stehen als muslimische Community im deutschsprachigen Raum zusammen wie ein Körper und sind erfreut, über diesen gruppenübergreifenden Zusammenhalt unter den Muslimen nach diesen feigen Angriffen auf unsere kleinen Schwestern und Töchter.

Daher wollen wir unseren Beitrag dazu leisten und an diesem Wochenende viele Beiträge zum Thema #Kopftuchverbot und #Kopftuchdebatte veröffentlichen, die wir für euch vorbereitet haben.

„Der Gläubige ist dem Gläubigen wie ein Mauerwerk: Ein Teil davon hält den anderen fest.“ [Sahih Muslim]

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Quelle: Facebook